{"id":269,"date":"2016-02-05T17:57:13","date_gmt":"2016-02-05T17:57:13","guid":{"rendered":"https:\/\/veesbook.net\/wordpress\/?page_id=269"},"modified":"2025-05-14T12:09:57","modified_gmt":"2025-05-14T10:09:57","slug":"die-geschichte-unseres-dorfes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/veesbook.net\/wordpress\/die-geschichte-unseres-dorfes\/","title":{"rendered":"Die Geschichte unseres Dorfes"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/veesbook.net\/wordpress\/historisches\/historisches-2\/die-geschichte-unseres-dorfes-i-bis-ca-1500-n-chr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\"><strong>Von den Anf\u00e4ngen bis ca. 1850 n. Chr. (Dorfgeschichte I.)<\/strong><\/span><\/span><\/a><\/p>\n<p>Wie Bodenfunde bezeugen, liegt die Ortschaft Westervesede auf einem uralten Siedlungsgebiet. So stammt z.B. das durch Kultivierungsarbeiten zerst\u00f6rte H\u00fcnengr\u00e4berfeld im &#8222;Twervie&#8220; und beim &#8222;Kleinen Loh&#8220; aus der Zeit um etwa 2500 bis 1500 v. Chr.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1533\" aria-describedby=\"caption-attachment-1533\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1533 size-medium\" src=\"https:\/\/veesbook.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Urne-vom-kleinen-Loh-300x220.jpg\" alt=\"Urne vom kleinen Loh\" width=\"300\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/veesbook.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Urne-vom-kleinen-Loh-300x220.jpg 300w, https:\/\/veesbook.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Urne-vom-kleinen-Loh.jpg 591w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1533\" class=\"wp-caption-text\">Urne vom kleinen Loh (Foto: Privat)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch das etwa 1850 beim Anlegen eines Weges zwischen Westervesede und der M\u00fchle zutage gekommene Urnenfeld &#8211; es sollen Hunderte von Urnen gewesen sein &#8211; deutet auf eine Ansiedlung vor bzw. kurz nach Chr. hin. Daraus l\u00e4sst sich aber nicht eindeutig schlie\u00dfen, dass dies auch die Gr\u00fcndung des Ortes Westervesede war. Aufgrund der zunehmenden Zentralisierung von Wohnst\u00e4tten d\u00fcrfte die eigentliche Dorfgr\u00fcndung erst in den ersten Jahrhunderten n. Chr. erfolgt sein. Genauere Jahreszahlen gibt es hierf\u00fcr jedoch nicht.<\/p>\n<p>Die erste namentliche Erw\u00e4hnung des Ortes Westervesede erfolgte in der \u00e4ltesten Verdener Bischofsurkunde aus dem Jahre 1082. Obwohl von dem vermeintlichen Namen Westervesede nur Bruchst\u00fccke vorliegen, d\u00fcrfte der Ort Westervesede gemeint sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/veesbook.net\/wordpress\/historisches\/historisches-2\/die-geschichte-unseres-dorfes-teil-ii-1500-ca-1800-n-chr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\"><strong>Die Zeit der Agrarreformen und Einfl\u00fcsse der industriellen Entwicklung (Dorfgeschichte II.)<\/strong><\/span><\/span><\/a><\/p>\n<h4><strong>Die Gemeinheitsteilung<\/strong><\/h4>\n<p>Seit Mitte des 18. Jahrhunderts gab es von staatlicher Seite aus steuerpolitischen Gr\u00fcnden immer wieder die Bestrebung, landwirtschaftliche Reformen in Gang zu setzen, verst\u00e4rkt wurden diese durch die in der Aufkl\u00e4rung begr\u00fcndeten Auffassung, dass alle Menschen gleich, vern\u00fcnftig und gut seien und mithin Bauern nicht l\u00e4nger in einem Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis zu ihrem Grundherrn stehen d\u00fcrften.<br \/>\nErst durch die \u201eOrdnung\u00a0 \u00fcber die Theilung der Allmende und Verkoppelung der zerrissenen Felder \u2026 vom 26. Juli 1825\u2033 gelang es im Rahmen einer Generalteilung die Gemeinheitsfl\u00e4chen (Allmende) der einzelnen Gemeinden zun\u00e4chst festzulegen und danach im Rahmen der Spezialteilung\u00a0 diese Fl\u00e4chen auf die einzelnen Berechtigten aufzuteilen. Parallel hierzu wurden in der Verkoppelung, die bisher vielfach zersplitterten Ackerfl\u00e4chen zu zusammenh\u00e4ngenden Einheiten zusammengefa\u00dft.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Kriegsjahre<\/strong><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">In der Schulchronik ist \u00fcber die Zeit der Kriegsjahre und der allgemeinen politischen Situation nicht viel nachzulesen. Die wenigen Informationen beziehen sich auf die 1940 hier bei Hanschen untergebrachten Kriegsgefangenen, auf Meldungen von gefallenen Dorfbewohneren, auf Zwangsabgaben und Sammlungen der Schulkinder.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\">Nachkriegsjahre<\/span><\/span><\/strong><\/h4>\n<p>Die Jahre nach dem Krieg brachten den Einwohnern unseres Ortes schwere Zeiten: viele Frauen, deren M\u00e4nner nicht zur\u00fcckgekommen warem, mussten die Betriebe allein bewirtschaften und waren auf sich getellt. Auch gab es in den Jahren 1947 bis 1960 sehr viele <span style=\"color: #ff0000;\">Br\u00e4nde<\/span> in Westervesede, wodurch insgesamt 16 Geh\u00f6fte besch\u00e4digt wurden. Durch die Rohstoffknappheit, gestaltete sich ein Wiederaufbau zwar immer sehr schwierig, wurde aber doch unter anderem mit Hilfe der Dachverb\u00e4nde m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Westervesede war aber auch ein Ziel vieler Menschen, die aus den \u00f6stlichen Gebieten vertrieben wurden. Sie fanden hier Unterkunft und Verpflegung und konnten auf den Bauernh\u00f6fen mitarbeiten, ehe sie z.B. zu anderen Familienangeh\u00f6rigen zogen oder eine andere Arbeitsstelle und dort hinzogen. Doch f\u00fcr viele der<span style=\"color: #ff0000;\">\u00a0 Vertriebenen<\/span> wurde unser Ort auch zu einem zweiten Zuhause.<\/p>\n<p>So gab es in Westervesede \u00fcber Jahrzehnte und Jahrhunderte hindurch immer ein Auf und Ab, und oft genug war die Hoffnung schon aufgegeben, dass es wieder aufw\u00e4rts gehen w\u00fcrde. Doch zu allen Zeiten hat man es verstanden, den Zusammenhalt und die Dorfgemeinschaft zu bewahren, so wie es heute noch der Fall ist.<\/p>\n<p><em>Die Beitr\u00e4ge beruhen in wesentlichen Teilen aus dem Aufsatz von Ingrid Bahrenburg in &#8222;Westervesede stellt sich vor&#8220; (1986) und der &#8222;Chronik des Kirchspiel Schee\u00dfel&#8220; (1997)<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Einen Blick auf die \u00f6rtliche Landwirtschaft im Jahr 2014<\/span><br \/>\n<\/strong>gibt ein Beitrag von Ilse Broocks:<\/p>\n<p>Es hat sich in den letzten Jahren ein geh\u00f6riger Wandel in der Landwirtschaft vollzogen. Die b\u00e4uerlichen Betriebe sind gezwungen sich immer wieder wechselnden Bedingungen anzupassen, wenn sie ihr Bestehen sichern wollen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/veesbook.net\/wordpress\/landwirtschaft-im-jahre-2014-ilse-broocks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(weiter lesen)<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den Anf\u00e4ngen bis ca. 1850 n. Chr. (Dorfgeschichte I.) Wie Bodenfunde bezeugen, liegt die Ortschaft Westervesede auf einem uralten Siedlungsgebiet. So stammt z.B. das durch Kultivierungsarbeiten zerst\u00f6rte H\u00fcnengr\u00e4berfeld im &#8222;Twervie&#8220; und beim &#8222;Kleinen Loh&#8220; aus der Zeit um etwa 2500 bis 1500 v. Chr. 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